Kulturelle Vielfalt ist für CLIQ sehr wichtig. Das zeigt sich an den 37 verschiedenen Nationalitäten und unterschiedlichen Kulturen, die derzeit in unserem Unternehmen vertreten sind. Eine große kulturelle Vielfalt am Arbeitsplatz kann viele Vorteile haben, wie beispielsweise eine geringere Angestelltenfluktuation, eine höhere Produktivität und mehr Innovation. Wir sind stolz auf unser(e) Team(s)!

Diese Vorteile können wir jedoch nur nutzen, wenn wir auch der interkulturellen Kommunikation einen hohen Stellenwert einräumen und wissen, wie wir mit anderen Menschen erfolgreich und angemessen interagieren können, um Missverständnisse und Gefühle der Entfremdung und Ausgrenzung zu vermeiden. Das ist ein Prozess, der Achtsamkeit und Empathie erfordert.

Daher glauben wir, dass einer der ersten Schritte darin besteht, sich besser kennen zu lernen und für gegenseitiges Verständnis zu sorgen. Das bedeutet, dass wir uns die verschiedenen kulturellen Dimensionen bewusst machen sollten. Während wir im vorherigen Artikel dieser Reihe die Unterschiede zwischen Low-Context- und High-Context-Kommunikation betrachtet haben, gibt dieser Blogbeitrag einen Einblick in eine andere Dimension der kulturellen Unterschiede, die der Anthropologe und Ethnologe Edward T. Hall bekannt gemacht hat: Monochronismus und Polychronismus. Wir möchten hierbei anmerken, dass kein einzelnes kulturelles Merkmal generell immer auf alle Menschen dieser bestimmten Kultur zutrifft. Auch wenn einige Aspekte auf nationaler Ebene repräsentativ sein mögen, können Individuen erheblich vom Gruppendurchschnitt abweichen.

Dies kann sich in der Arbeitswelt als relevant erweisen. Das ist besonders wichtig, weil gegenseitiges Verständnis den Menschen das Gefühl geben kann, dass sie einbezogen und ihre Ansichten berücksichtigt werden. Befassen wir uns also etwas genauer mit dem Thema.

MONOCHRONISMUS VS. POLYCHRONISMUS

Zeit und Timing sind relativ. Tauchen Unstimmigkeiten in einem Team auf, hat das oftmals nicht direkt damit etwas zu tun, dass eine Kollegin oder ein Kollege unprofessionell agiert, sondern oft kann es einfach an kulturellen Unterschieden liegen.

Ein monochrones Zeitverständnis ist beispielsweise dadurch gekennzeichnet, dass man eine Aufgabe nach der anderen erledigt. Menschen, die an diese kulturelle Dimension gewöhnt sind, legen Wert auf Zeitpläne und Pünktlichkeit. Außerdem werden die Tätigkeiten in Abschnitte unterteilt und linear abgearbeitet. Für eine Person, die in einer monochronen Kultur lebt und arbeitet, ist Zeit ein starrer, stabiler Begriff, und Fristen sind sehr ernst zu nehmen. Im Gegensatz dazu gibt es das polychrone Zeitverständnis, das sich vom monochronen dadurch unterscheidet, dass man viele Dinge gleichzeitig tut. Man legt mehr Wert auf die Interaktion mit anderen Menschen und den Abschluss von Geschäften als auf die Einhaltung starrer Zeitpläne.

Wenn also das nächste Mal die Zusammenarbeit mit bestimmten Kolleg:innen schwierig erscheint, weil sie vielleicht nicht das gleiche Zeitverständnis zu haben scheinen wie wir, sollten wir überlegen, ob dies ein kultureller Unterschied sein könnte, um Missverständnisse und Entfremdung zu vermeiden. Wir sollten vielmehr miteinander reden und versuchen, den Standpunkt unserer Kolleg:innen zu verstehen und eine gemeinsame Basis zu finden.

Wir bei CLIQ bringen ein grundlegendes Verständnis füreinander auf und sind dank unserer Unvoreingenommenheit in der Lage, die Dinge aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten. Auch wenn wir unterschiedliche kulturelle Hintergründe haben, wollen wir einander aufgeschlossen und verständnisvoll, rücksichtsvoll und reflektierend begegnen, um einen integrativen Arbeitsplatz in allen Offices, Abteilungen und Teams zu gewährleisten.