Positionierung
- Gebündelte Streamingdienste für den Massenmarkt mit einem Dienst, der 5 Content-Kategorien umfasst
- Adressierung von Nischenmärkten mit Single-Content-Diensten
- Ansprache wertorientierter Verbraucher
- Attraktives Preismodell
Investoren

Wir verkaufen Abonnement-basierte Streaming-Services, die Filme und Serien, Musik, Hörbücher, Sport und Spiele an Konsumenten in aller Welt bündeln. Wir lizenzieren Streaming-Content von Partnern, bündeln ihn und verkaufen ihn, indem wir mit Online-Werbung unmittelbares Interesse an unseren zahlreichen Streaming-Services wecken.
Der CLIQ-Konzern ist ein datengesteuertes Online-Performance-Marketing-Unternehmen, das gebündelte abonnementbasierte digitale Produkte an Verbraucher:innen weltweit verkauft. Der Konzern lizenziert Content von Partnern, bündelt ihn zu digitalen Produkten und verkauft diese mittels Performance-Marketing. CLIQ ist Experte darin, das Interesse der Verbraucher:innen in Umsatz umzuwandeln, indem es Online-Traffic mithilfe eines Omnichannel-Ansatzes monetarisiert.
Ja. Wir betreiben das Geschäftsmodell des Verkaufs digitaler Produkte und Streamingdienste an Verbraucher in aller Welt seit 20 Jahren. Im Laufe der Zeit haben wir unsere Dienste über verschiedene Medienkanäle beworben: Anfangs verkauften wir Schwarz-Weiß-Logos für Nokia-Handys, Witze oder Horoskope und später Games über Fernsehwerbung. Heute verkaufen wir Streamingdienste, die Filme & Serien, Musik, Hörbücher, Sport und Spiele bündeln – und dies alles mittels Performance-Marketing an Verbraucher weltweit. Wir sind Teil der digitalen Evolution und überzeugt davon, dass der Konsum von Streamingdiensten weiterhin attraktiv bleiben und wachsen wird.
Nein. CLIQ betreibt keine Abofallen. All unsere Streamingdienste bieten immer ein kostenloses Probeabonnement und eine unkomplizierte Kündigungspolitik. Außerdem wird ein neues Mitglied während des mehrstufigen Anmeldeprozesses für den Dienst immer klar über alle relevanten Aspekte des Dienstes informiert. Jede bezahlte Mitgliedschaft hat stets einen aktiven mehrstufigen Opt-in-Prozess vor Abschluss eines Abonnements, zahlreiche Opt-in-Sicherheitsmaßnahmen und eine klare Bestätigung der vereinbarten Mitgliedschaft unmittelbar nach der Transaktion.
Ein neues Mitglied wird stets informiert über:
Das Geschäftsmodell von CLIQ basiert schon immer auf Performance-Marketing. In unserer 20-jährigen Geschichte haben wir uns stets an einen Markt gewandt, in dem die Verbraucher spontan einkauften und die Nutzung generell eher von kurzer Dauer war. Unser Hauptaugenmerk liegt vor allem auf der kontinuierlichen Gewinnung neuer Mitgliedschaften.
Das Performance-Marketing ist eine äußerst zuverlässige und effiziente Methode zur Gewinnung neuer Mitglieder – eine Methode, mit der wir uns über die Jahre ausgezeichnet haben. Wir tätigen nie wesentliche Investitionen in Content oder Marketing, wenn wir nicht sicher sind, dass wir dadurch auf rentable Weise neue Mitglieder gewinnen können. Obwohl die durchschnittliche Mitgliedschaftsdauer zwischen sieben und acht Monaten liegt, strebt der Konzern stets danach, bereits innerhalb der ersten sechs Monate eines Mitgliederlebenszyklus eine positive Marge zu erwirtschaften, was mit anderen Worten bedeutet, dass jeder ausgegebene Marketing-Dollar oder Euro einen Gewinn erzielt. Darüber hinaus optimieren wir bei CLIQ konstant unser Dienstleistungsangebot sowie unseren Content-Katalog, einschließlich der Qualität.
Obwohl das internationale Geschäft seit Jahren wächst, sind wir immer noch ein sehr kleiner Akteur auf dem deutschen Streaming-Markt. Bis Ende 2022 betrieb CLIQ zahlreiche Streamingdienste in Deutschland, aber die Verkaufszahlen waren nie bedeutend und der Markenname CLIQ wurde nicht verwendet. Daher ist es verständlich, dass sowohl der Online-Traffic als auch die Anzahl der Bewertungen unter dem Namen CLIQ bislang eher gering waren.
Die Dienste des Konzerns werden hauptsächlich über Websites vertrieben.
Wir betreiben zahlreiche, unterschiedliche Streamingdienste in über 40 Ländern. Generell möchten wir unsere Dienst- und Marketingportale nicht öffentlich teilen, da wir sie als Betriebsgeheimnis und somit als vertrauliche Informationen betrachten. Würden wir sie offenlegen, könnten unsere Wettbewerber (und andere Unternehmen, die um ähnlichen Werbeplätze konkurrieren) sehen, auf welchen Domains unsere Werbebanner gezeigt werden, sodass sie auf einer oder mehreren spezifischen Domains direkt mit uns konkurrieren könnten. Dies würde zu einem Anstieg der Preise für unsere Online-Werbung führen oder noch schlimmer: CLIQ könnte spezifischen Online-Traffic verlieren, da Wettbewerber dann vielleicht in der Lage wären, einen höheren Preis zu zahlen.
CLIQ besitzt keine eigenen Zahlungsdienstleister. Unsere Kernkompetenzen sind Performance-Marketing und der Verkauf von Streamingdiensten, nicht Zahlungsdienste. Daher bevorzugen wir die Zusammenarbeit mit externen Geschäftspartnern, die Experten auf ihrem Gebiet sind und uns die Zeit, Qualität und Expertise bieten können, die wir benötigen. Das Gleiche gilt für Content. Wir sind weder Ersteller noch Produzenten von Content, sondern arbeiten mit Partnern zusammen, die Experten in ihrem Tätigkeitsbereich sind.
Die Geschäftspartner des Konzerns, die mit der Abrechnung beauftragt sind, sind ebenfalls mit Aufgaben wie Kundenservice, Händlerkonten (im Falle von Kreditkartenabrechnungen) und regulatorischer Beratung auf lokaler Ebene betraut, was von großen, bekannten Zahlungsdienstleistern nicht geleistet werden kann. Aus diesem Grund hat der Konzern die Zusammenarbeit mit mehreren Partnern initiiert, die das notwendige Fachwissen haben, um die erforderlichen Dienstleistungen bestmöglich und effizient zu erbringen.
Wir konzentrieren uns auf performanceorientierte Online-Werbung, um die Kapitalrendite (ROI) zu maximieren. Wir verwenden datengestützte Ansätze, um die Performance unserer Kampagnen zu analysieren und sie für bessere Ergebnisse zu optimieren.
Wir nutzen Google Ads, Google Marketing Platform, Meta (Facebook und Instagram) Ads Manager und anderen DSP (Demand Side Platform), um die am besten passenden Zielgruppen und Nischen für unsere Dienste zu finden. Außerdem nutzen wir fortschrittliches Tracking und Reporting, um die Leistung unserer Kampagnen in Echtzeit zu überwachen und sie für bessere Ergebnisse zu optimieren.
Wir optimieren unsere Kampagnen für Konversionen durch A/B-Tests verschiedener kreativer Designs, Anzeigentexte und Anzeigenplatzierungen. Dies hilft uns, die effektivsten Kombinationen zu identifizieren, die zu Konversionen führen. Schließlich nutzen wir Analysen, um tiefe Einblicke in die Performance unserer Kampagnen zu gewinnen. Anhand dieser Daten ermitteln wir Optimierungsmöglichkeiten und nehmen Anpassungen an unseren Kampagnen vor, um einen maximalen ROI zu gewährleisten.
Die Kundenakquisitionskosten, die neuen Mitgliedschaften direkt zurechenbar sind, werden als immaterieller Vermögenswert in der Konzernbilanz als sogenannte Vertragsvermögenswerte aktiviert. Diese angewandte Rechnungslegungspraxis gewährleistet eine faire Darstellung des realisierten Bruttoergebnisses und legt die realistische Entwicklung der Unternehmensergebnisse transparent dar.
Bei Abonnementkündigungen werden die Vertragsvermögenswerte unmittelbar nach der Kündigung vollständig als Aufwand verbucht. Bei abonnierten Mitgliedschaften entspricht die Abschreibung der Vertragsvermögenswerte den erwarteten Einnahmen einer Gruppe von Mitgliedern und ist auf einen maximalen Zeitraum von 18 Monaten festgesetzt. Wenn wir davon ausgehen, dass der Großteil der Einnahmen in den ersten 6 Monaten erzielt wird, dann folgt der abgeschriebene Betrag dieser Entwicklung und weist keine lineare Abschreibung auf. Darüber hinaus werden die Kundenakquisitionskosten, die nicht direkt neuen Abonnementsdiensten zugeordnet werden können, z.B. für Brand-Marketing, direkt in der Gewinn- und Verlustrechnung als Aufwand verbucht und nicht aktiviert.
Zum 31. Dezember 2024 wies der Konzern in seiner Bilanz Vertragsvermögenswerte in Höhe von 27 Millionen Euro aus. Demgegenüber belief sich der Lifetime-Value der Kundenbasis (LTVCB) auf insgesamt 94 Mio. € (ungeprüft). Dabei handelt es sich um einen nicht bilanzwirksamen Posten, der den gesamten erwarteten Umsatzerlös der bestehenden Mitglieder darstellt und direkt mit den Vertragsvermögenswerten korreliert ist.
Die Aktivierung unserer Kundenakquisitionskosten (Marketingausgaben) steht im Einklang mit den IFRS-Rechnungslegungsgrundsätzen und wird seit dem Geschäftsjahr 2014 angewandt sowie jährlich von einer führenden internationalen Wirtschaftsprüfungs-, Steuerberatungs- und Beratungsgesellschaft (Mazars) mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk geprüft.
Die Konzernstruktur ist das Ergebnis zahlreicher Fusionen und Übernahmen seit 2005. Durch die Übernahme von CLIQ B.V. im Jahr 2012 ist der Konzern bereits um eine beträchtliche Anzahl von Unternehmen gewachsen. CLIQ B.V. war selbst bereits das Ergebnis einer Fusion zwischen zwei niederländischen Konzernen, die beide in Singapur tätig waren und für ihre Geschäftsaktivitäten eine lokale Gesellschaft benötigten. Auch die Übernahmen von Universal Mobile Enterprise in Großbritannien und Affimobiz in Frankreich fügten dem Konzern während des Jahres 2016 weitere Körperschaften hinzu. Gleichzeitig hat die Holdinggesellschaft (die 2004 gegründete AG) immer noch aktive latente Steuern in ihrer Bilanz, die aus der Zeit vor der Übernahme von CLIQ B.V. stammen. Diese latenten Steueransprüche können immer noch für Steuerentlastungszwecke genutzt werden (was wir auch tun). Schließlich müssen wir, wenn wir internationale Büros betreiben und Mitarbeiter beschäftigen, über eine Struktur verfügen, um die lokalen (steuerlichen) Vorschriften in Bezug auf die lokale Belegschaft einzuhalten.
Im 4. Quartal 2022 leitete der Konzern ein Unternehmensrestrukturierungsprojekt ein, um die Konzernstruktur zu überprüfen, zu reorganisieren und zu straffen, und hat in der Folge verschiedene Tochtergesellschaften liquidiert und fusioniert. Per 31. Dezember 2024 betrieb der Konzern 18 aktive Tochtergesellschaften, davon 12 in der EU.
Das Geschäftsmodell des Konzerns ermöglicht es, Geschäftsaktivitäten zentral zu steuern und erfordert daher nicht unbedingt den Einsatz von Mitarbeitern vor Ort. Dies war von Anfang an der Modus Operandi des Konzerns.
Hier ein Beispiel für den nordamerikanischen Markt: Im Jahr 2005 verkauften wir den „Witz-des-Tages“ in den USA. In nur einem Jahr verkauften wir 30 Millionen Witze für jeweils einen Dollar. Die Witze wurden täglich per SMS versendet und das gesamte Geschäft wurde von Amsterdam aus betrieben, ohne dass Mitarbeiter vor Ort benötigt wurden, denn unsere Produkte sind digital und wir können unser Geschäft online in Echtzeit verwalten.