Geboren und aufgewachsen in Südafrika entdeckte Wesley Wiborg schon früh seine abenteuerlustige Seite, die ihn schließlich über Kontinente geführt hat. Nach seiner ersten Europareise zog er 2021 mit seiner damaligen Verlobten, die jetzt seine Frau ist, in die Niederlande. Seine Karriere in Südafrika umfasste Rollen als Wirtschaftsprüfer und später als Finanzmanager in der größten Craft-Brauerei des Landes.

Später gründete er ein Start-up, entschied sich aber dann, nach Europa zu ziehen. Bei CLIQ leitet er als Head of Project Management ein eigenes Team, bewältigt tägliche Herausforderungen und erkundet Wachstumsmöglichkeiten. In diesem Artikel erfahren wir mehr über seine Karriere und sein persönliches Leben.

Was wolltest du als Kind werden?

Getrieben von meiner Kindheitsbegeisterung für den maskierten Helden Zorro, träumte ich immer davon, eine Maske zu tragen, ein Schwert zu führen und auf einem Pferd reitend Ungerechtigkeit zu bekämpfen. Als ich sieben Jahre alt war, begann sich allerdings, mein Interesse auf die Businesswelt zu verlagern. Ich war fasziniert von jedem Aspekt davon, von Vertrieb bis Finanzen. In meiner Kindheit half ich fleißig beim Verkauf von Waren auf Märkten und unterstützte meinen Vater in seinem Möbelgeschäft. Meine frühe Involvierung ins Familienbusiness und in die Buchhaltungsaufgaben meiner Mutter inspirierte mich letztendlich dazu, studieren zu gehen und mich als Chartered Accountant zu qualifizieren.

Was ist deine größte Stärke und was ist deine größte Schwäche?

Ich habe die Fähigkeit, schnell Probleme identifizieren zu können und schnell eine Lösung zu finden. Man findet nicht oft jemanden, der so viel reden kann wie ich, aber ich arbeite aktiv daran, meine Zuhörfähigkeiten zu verbessern und andere dazu zu ermutigen, ihre Meinungen zu teilen. Denn wenn man immer redet, kann man natürlich nicht so schnell etwas Neues von anderen Menschen lernen.

Wie sieht ein regulärer Arbeitstag für dich aus?

Abgesehen von dem täglichen Genuss einer perfekt gebrühten Tasse Kaffee (ja, ich bin wirklich ein Kaffeesnob) ist kein Tag bei CLIQ für mich wie der andere. Ich leite ein Team von fünf außergewöhnlichen Menschen, die Projekte innerhalb von CLIQ managen. Jeder Tag bringt seine eigenen Herausforderungen mit sich. Ich unterstütze mein Team und stelle sicher, dass robuste Systeme zur Berichterstattung über den Projektfortschritt und zur Bewältigung von Herausforderungen vorhanden sind. Oft findet man mich dabei, wie ich breitere Unternehmensherausforderungen angehe, mich auf Stabilität konzentriere, Prozesse verfeinere und eine einheitliche Arbeitsweise etabliere, die wir alle gerne annehmen.

Wie definierst du Erfolg?

Ich glaube, Erfolg bedeutet nicht, Misserfolge zu vermeiden oder nie Fehler zu machen; es geht darum, aus ihnen zu lernen und zu wachsen. Wahrer Erfolg kommt aus der täglichen Verbesserung seiner selbst und der Beibehaltung einer positiven Einstellung, unabhängig von Rückschlägen oder Fehlern.

Was ist der beste Rat, den du jemandem zum Projektmanagement geben könntest?

Nicht zu planen bedeutet, Scheitern zu planen – so einfach ist das. Eine ordnungsgemäße Planung, gut entwickelte Businesscases und ehrliche, realistische Zeitpläne sollten meiner Meinung nach die Grundlage jedes erfolgreichen Projekts bilden. Mit klarer Kommunikation und effektivem Stakeholdererwartungsmanagement gewährleisten diese Elemente, dass Projekte rechtzeitig abgeschlossen werden und alle Akzeptanzkriterien erfüllt werden.

Was war die größte Herausforderung, die du bisher überwunden hast?

Die Verantwortung für die Verwaltung aller Projekte innerhalb von CLIQ zu übernehmen, ist eine große Challenge, aber mit dem richtigen Team, den richtigen Tools und einer klaren, unternehmensweiten Abstimmung unserer Arbeitsweise können wir jedes Hindernis überwinden!

Wann hast du das letzte Mal deine Meinung über etwas Wichtiges geändert?

Momentan fällt mir nichts ein, aber ich glaube, dass es wichtig ist, sein Wissen konstant zu erweitern und sich weiterzuentwickeln, und eine zu enge Sichtweise auf Dinge zu vermeiden. Mit einem Mindset, dass Fähigkeiten und Meinungen sich nicht ändern können, ist natürlich auch Wachstum begrenzt. Das kann zu trügerischer Selbstzufriedenheit führen und dazu, sich selbst nicht aus der Komfortzone herauszubewegen. Es kann aber auch dazu führen, neue Perspektiven abzulehnen und dich davon abhalten, neue Möglichkeiten zu erkunden.

Was macht dich wirklich glücklich?

Ich genieße es, Quality Time mit meinen Lieben zu verbringen, einschließlich meiner Haustiere, einem 22-jährigen Graupapagei namens Grom und einem einjährigen Maltipoo namens Merlin.

Ich tauche leidenschaftlich gern in die Natur ein, was der Grund ist, warum ich Surfen und Snowboarden so aufregend finde. Ich backe auch gerne und interessiere mich sehr für Motorräder, beides bietet Nervenkitzel!



Beschreibe, wie du dir einen regulären Montag in 5 Jahren vorstellst.

Ich hoffe, Lösungen für neue Herausforderungen für verschiedene Aspekte des Businesses zu bestimmen und umzusetzen, diesmal jedoch mit zusätzlichen 5 Jahren Erfahrung.

Was ist derzeit dein persönlicher Lieblingscontent?

Meine Lieblingscontent sind auf jeden Fall Filme, ich kann nämlich ein echter “Herr der Ringe” und “Harry Potter” Geek sein.