In der digitalen Marketingbranche wird es selten langweilig und viele Unternehmen müssen ihre Strategien kontinuierlich anpassen, um der Konkurrenz stets einen Schritt voraus zu sein. Bei CLIQ kennen wir dies nur zu gut und nehmen die Herausforderung gerne an. In diesem Artikel interviewen wir unseren Head of Digital Marketing, Konstantinos Komninos und sprechen mit ihm über die aktuellen Marketing Tools, Techniken und Plattformen.
Hi Konstantinos! Kannst du uns den typischen Targeting-Ansatz von CLIQ erklären?
Bei CLIQ versuchen wir, unsere Zielgruppe dort zu treffen, wo sie sich befindet – sei es beim entspannten Surfen online oder bei der gezielten digitalen Suche nach individuellen Inhalten. Dafür nutzen wir verschiedene Plattformen und Targeting-Methoden, die auf das Verhalten und die Bedürfnisse der Nutzer:innen zugeschnitten sind.

Welche Bedeutung hat das kontextuelle Targeting bei Google Display-Kampagnen?
Aus unserer Erfahrung sind Google Display-Kampagnen ein mächtiges Instrument, um Nutzer:innen auf einem großen Netzwerk von Webseiten anzusprechen. Unsere primäre Targeting-Strategie ist dabei das kontextuelle Targeting. Diese Methode zielt darauf ab, unsere Anzeigen mit den Inhalten, die die Nutzer:innen gerade konsumieren, in Einklang zu bringen. Hier ein Beispiel: Wenn jemand einen Artikel über Videospiele liest, schalten wir Anzeigen für Gaming-Inhalte unserer Entertainment-Portale. So stellen wir sicher, dass unsere Botschaft relevant für die aktuellen Interessen der Nutzer:innen ist, was die Wahrscheinlichkeit der Interaktion erhöht. Natürlich beschränken wir uns nicht ausschließlich auf kontextuelles Targeting. Wir experimentieren auch mit anderen Targeting-Optionen innerhalb der Google-Plattform. Durch die Kombination verschiedener Strategien maximieren wir das Potenzial von Google Display-Kampagnen, um sowohl Gelegenheits-Surfer als auch Nutzer:innen mit konkreter Suchabsicht zu erreichen.
Wie helfen die Erschließung neuer Plattformen, neue Zielgruppen zu erreichen?
Zusätzlich zu den bestehenden Plattformen erweitern wir unsere digitalen Marketingmaßnahmen, indem wir neue Quellen wie Meta, Nexxen, Xapads, TikTok und Tradedesk erkunden. Diese Plattformen bieten einzigartige Möglichkeiten, breitere und vielfältigere Zielgruppen durch fortschrittliche Targeting-Optionen zu erreichen. Meta ermöglicht eine sehr spezifische demografische und interessenbasierte Zielgruppenansprache, während TikTok mit kurzen, ansprechenden Videos eine jüngere Zielgruppe anspricht. Doch auch Nexxen und Xapads bieten beispielsweise starke programmatische Werbemöglichkeiten, und Tradedesk liefert präzise, datengetriebene Werbung über verschiedene Kanäle. Durch die Diversifizierung unserer Plattformnutzung können wir ungenutzte Marktsegmente erschließen und unsere Reichweite insgesamt erhöhen.
Was sind die aktuellen Trends und Herausforderungen im Bereich des digitalen Marketings?
Unsere Arbeit wird ständig von neuen Trends und Technologien im digitalen Marketing beeinflusst. Hier sind einige der wichtigsten Trends, auf die wir uns aktuell konzentrieren:
1. First-Party-Daten und Datenschutz: Mit den zunehmenden Einschränkungen bei Drittanbieter-Cookies und dem steigenden Fokus auf Datenschutz suchen wir nach Wegen, First-Party-Daten effektiver zu nutzen. Der Aufbau direkter Beziehungen zu unserer Audience, das Sammeln von datenschutzkonformen Informationen und die Nutzung dieser Daten, um personalisierte Erlebnisse zu bieten, hat für unser Team höchste Priorität.
2. Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen: Sowohl Google als auch Microsoft erweitern kontinuierlich ihre Werbeplattformen um KI-gestützte Funktionen, wie automatisierte Gebotsstrategien und responsive Suchanzeigen. Wir testen diese Tools aktiv, um die Leistung unserer Kampagnen zu verbessern und den manuellen Optimierungsaufwand zu reduzieren.
3. Omnichannel-Marketing: Nutzer:innen interagieren auf verschiedenen Kanälen mit Marken – von Suchmaschinen über soziale Medien bis hin zu Content-Discovery-Plattformen. Wir erkennen die Bedeutung einer konsistenten Botschaft über alle Kanäle hinweg, um sicherzustellen, dass unsere Marke überall ein einheitliches Erlebnis bietet.
4. Video- und Rich-Media-Formate: Da Video weiterhin das Online-Konsumverhalten dominiert, erkunden wir dynamischere Anzeigenformate, insbesondere auf Plattformen wie YouTube und dem Google Display Network. Interaktive und Videoanzeigen bieten eine ansprechendere Erfahrung, besonders für Nutzer:innen, die nach Entertainment-Inhalten suchen.
Vielen Dank, Konstantinos! Die richtige Zielgruppe zu erreichen erfordert also eine Kombination aus Strategie, Experimentieren und ständiger Anpassung an Branchentrends. Bei CLIQ nutzt unser Digital-Marketing-Team eine Vielzahl von Plattformen und Targeting-Methoden, um sicherzustellen, dass wir Nutzer:innen im richtigen Moment ansprechen – egal, ob sie nur surfen oder aktiv nach Lösungen suchen. Indem wir stets die neuesten Trends im digitalen Marketing im Auge behalten und fortschrittliche Targeting-Strategien anwenden, wachsen und stärken wir kontinuierlich unsere Präsenz in einem immer wettbewerbsintensiveren Umfeld.



