Luc ist Geschäftsführer von CLIQ Digital und wurde 1970 geboren. Er hat über 20 Jahre Erfahrung mit digitalen Medien. Zu Anfang seiner Karriere war er in verschiedenen leitenden Funktionen bei den niederländischen Bänken ING und ABN Ambra tätig. 2000 gründete er seine erste Firma, die ein Spiel entwickelte, das sowohl online als auch auf dem Handy gespielt werden konnte. Er war Teilhaber von Golden Bytes (ein Aggregator für mobile Konnektivität, Marktführer in den Niederlanden) und initiierte mit Big Brother die erste TV-Abstimmung per SMS in den Niederlanden. 2003 war Luc einer der Gründer von Blinck International BV und wurde dort Geschäftsführer. 2010 verschmolz Blinck mit TMG zu CLIQ BV, und Luc übernahm das Amt eines nicht-geschäftsführenden Vorstandsmitglieds. 2012 verschmolz CLIQ BV mit Bob Mobile AG zur CLIQ Digital AG. Luc hat einen Master of Science in Business Economics.

Er ist eine Führungsperson mit operationeller Exzellenz, aber seine eigentliche Superkraft ist auf jeden Fall seine innovative und kreative Denkweise. Für ihn ist kein Weg zu lang und keine Idee zu groß – so ist er einfach. Um Luc etwas besser kennen zu lernen, haben wir ihm ein paar Fragen gestellt.

Hallo Luc, zunächst die allerwichtigste Frage: Was wolltest Du als Kind werden?

Showmaster! Immer wenn ich eine große Bühne oder eine Showtreppe sehe, könnte ich gleich loslegen!

Was ist Deine größte Stärke und was ist Deine größte Schwäche?

Meine Stärke: Ich bin kreativ und denke schnell. Meine Schwäche: Ungeduld.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag für Dich aus?

Frühmorgens beantworte ich meine E-Mails, vergleiche die Statistiken mit dem Budget, genehmige Rechnungen und Urlaubsanträge. Dann mache ich Sport, dusche und gehe zu Fuß ins Büro. Da trinke ich meine erste Tasse Kaffee, sehe mir die anstehenden Termine an und plane die wichtigsten Punkte für jedes Meeting. Außerdem plane ich den Rest der Woche. Ich führe meine Meetings durch und plane jeden Tag mindestens eine Stunde dafür ein, zu überlegen, was gut funktioniert und was optimiert werden könnte, wie die mittelfristige Strategie aussieht und wie der Fortschritt im Vergleich zur Budgetplanung aussieht. Ich genieße das Mittagessen im Büro, laufe durch die Abteilungen und rede mit den Cliquer:innen. Im Tagesverlauf versuche ich immer, meine Agenda aufgeräumt zu halten, und beantworte E-Mails, WhatsApp-Nachrichten oder Team-Chats sofort. Ich mag es nicht, jemanden auf meine Antwort bzw. Meinung warten zu lassen. Abends gehe ich dann zu Fuß nach Hause.

Was war die größte Herausforderung, die Du bislang bewältigt hast?

Mit Enttäuschungen umzugehen.

Wie definierst Du Erfolg?

Die Pläne umzusetzen, die wir aufgestellt haben. Ausreden sind was für Loser.

Was würden Du jemandem raten, der gerade als Unternehmer anfängt?

Immer einen Plan B und C zu haben, aber vor allem: niemals Plan A aufzugeben.

Worauf bist Du in Bezug auf CLIQ besonders stolz?

Ich bin stolz darauf, dass bei CLIQ Hollywood (Marketing, Vertrieb und Kreativität) und Silicon Valley (Technologie, Geschäftsanalytik und Finanzorientierung) aufeinander treffen.

Wann hast Du das letzte Mal Deine Meinung über etwas Wichtiges geändert?

Jeden Tag! Wenn Weg eins nicht funktioniert, nehme ich Weg zwei. Es ist besser, Entscheidungen zu treffen als zu zweifeln und abzuwarten.

Wie steht das Unternehmen heute im Vergleich zu dem da, was Du Dir vor fünf Jahren vorgestellt hast?

CLIQ ist jetzt in einem Stadium, wo wir wie in den alten Zeiten wieder Branded Marketing betreiben, zusätzlich zum Performance Marketing. Das ist ein äußerst interessanter Prozess, und ich liebe diese Mischung!

Was macht Dich wirklich glücklich?

Unsere Streaming-Plattform! Unser Endprodukt wird jeden Tag besser, und es macht mich glücklich, dass wir über die Ressourcen und das Budget verfügen, all das umzusetzen.

Wie stellst Du Dir einen normalen Montag in fünf Jahren vor?

Ich mache immer noch das, was ich momentan mache – meine Arbeit ist nicht nur ein Job, sie ist auch mein Hobby und meine Leidenschaft.