In den letzten Monaten hat ein einziges Thema die Technologie- und Geschäftswelt in ihren Bann gezogen: Künstliche Intelligenz (KI). Innovative Anwendungen wie ChatGPT haben eindrucksvoll das revolutionäre Potenzial von KI aufgezeigt. Für uns bei CLIQ ist es wichtig, stets am Puls der Zeit zu bleiben und Neuem gegenüber aufgeschlossen zu sein, damit wir die Chancen neuer technologischer Entwicklungen mit Bedacht erfolgreich und effizient nutzen können. Es handelt sich bei diesen Anwendungen nicht nur um futuristische Ideen. Sie sind greifbare Beispiele dafür, was bereits heute mit KI erreicht werden kann. In dieser Serie geht es uns nicht nur darum, auf der Welle der Begeisterung zu reiten. Wir schauen uns KI einmal genauer an um rauszufinden, wie sie die Geschäftswelt tiefgreifend verändern kann.

Zu den Grundlagen: Künstliche Intelligenz, oft auch mit Maschinellem Lernen (ML) gleichgesetzt, ist ein Fachgebiet, das darauf abzielt, Computersystemen die Fähigkeit zu geben, Aufgaben zu lösen, die traditionell menschliche Intelligenz erfordern. Dieses Konzept ist keineswegs neu. Tatsächlich hat es sich seit den 1950er Jahren als wissenschaftliche Disziplin behauptet und über die Jahrzehnte hinweg erhebliche Fortschritte gemacht. Doch worin liegt der Grund für das plötzliche Medienecho und die weitverbreitete Faszination für KI? Der Auslöser für dieses erneuerte Interesse ist ein Bereich namens generative KI.
Generative KI hebt sich von anderen KI-Bereichen dadurch ab, dass sie versucht, KI-Systemen das Erstellen völlig neuer Daten zu ermöglichen. Während die meisten “traditionellen” KI-Systeme darauf ausgelegt sind, Daten zu klassifizieren, zu analysieren oder Vorhersagen basierend auf ihren Trainingsdaten zu treffen, bewegt sich generative KI im Innovationsbereich. Diese Systeme können völlig neue Inhalte – Texte, Bilder, Videos, Musik und andere multimediale Formen – generieren.
Der jüngste Anstieg KI-getriebener Anwendungen wird insbesondere durch Fortschritte bei sogenannten Large Language Models (LLMs) ermöglicht. LLMs sind darauf ausgerichtet, menschliche Sprache zu interpretieren, zu verstehen und zu generieren. So kann etwa ChatGPT Nutzer:innen-Anfragen begreifen und auf hilfreiche Weise antworten. LLMs werden mit großen Mengen an Textdaten, hauptsächlich aus dem Internet, trainiert. Dabei lernen sie Muster und passen ihre Antworten an, um mehr wie ein Mensch zu kommunizieren. Wenn ein Text eingegeben wird, führen LLMs komplexe, mathematische Berechnungen durch, um den wahrscheinlichsten Folgetext vorherzusagen.

Allerdings ist der jüngste Innovations- und Medienansturm nicht nur der Technologie geschuldet. Er wurde auch durch erhebliche Verbesserungen in Hardware und Datenerfassung ermöglicht. Bessere und schnellere Computer sowie immer mehr verfügbare Daten haben es KI-Unternehmen ermöglicht, größere und leistungsfähigere Modelle zu entwickeln.
Wir hoffen, dieser Artikel konnte einen Überblick darüber geben, wie sich der aktuelle Hype um KI entwickelt hat und was hinter den Anwendungen steckt, die derzeit in der Geschäftswelt Wellen schlagen. Im zweiten Teil dieser Serie werden wir darüber sprechen, wie KI aktuell eingesetzt wird und wie sie Mitarbeiter:innen dabei unterstützen kann, produktiver zu sein.



